Immobilienlexikon
Kaufnebenkosten
Zusätzliche Kosten beim Immobilienkauf neben dem eigentlichen Kaufpreis.
Definition
Was bedeutet Kaufnebenkosten?
Die Kaufnebenkosten fallen zusätzlich zum Kaufpreis an und sollten möglichst aus Eigenkapital bezahlt werden. Dazu zählen die Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland 3,5–6,5 %), die Notar- und Grundbuchkosten (zusammen rund 1,5–2 %) sowie gegebenenfalls die Maklercourtage. Für Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch zusammen sind das in Niedersachsen rund 6,5–7 % des Kaufpreises, in Nordrhein-Westfalen wegen der höheren Grunderwerbsteuer rund 8–8,5 %. Wurde über einen Makler gekauft, kommt der vereinbarte Käuferanteil der Provision hinzu; seine Höhe steht im Exposé. Käufer sollten diesen Betrag bei der Finanzierungsplanung von Anfang an einkalkulieren.
Beispiel aus der Praxis
Bei einem Kaufpreis von 400.000 € in Niedersachsen fallen rund 26.000 bis 28.000 € für Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch an. Wurde über einen Makler gekauft, kommt der im Exposé genannte Käuferanteil der Provision hinzu.
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