Immobilienlexikon
Eigenkapital
Die eigenen finanziellen Mittel, die ein Käufer in eine Immobilienfinanzierung einbringt.
Definition
Was bedeutet Eigenkapital?
Eigenkapital umfasst alle eigenen Mittel, die ein Käufer zusätzlich zum Bankdarlehen in den Immobilienkauf einbringt – etwa Ersparnisse, Bausparguthaben, Wertpapiere oder ein bereits vorhandenes Grundstück. Als Faustregel gilt, dass Käufer mindestens die Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, ggf. Makler) sowie idealerweise 10–20 % des Kaufpreises aus Eigenkapital finanzieren sollten. Je höher der Eigenkapitalanteil, desto niedriger das Risiko der Bank – und desto günstiger in der Regel die Zinsen.
Beispiel aus der Praxis
Bei einem Kaufpreis von 350.000 € bringt eine Familie 90.000 € Eigenkapital ein und deckt damit die Nebenkosten sowie einen Teil des Kaufpreises – die Bank finanziert den Rest.
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