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Muskelhypothek (Eigenleistung)

Eigenleistung beim Bauen oder Sanieren, die wie zusätzliches Eigenkapital gewertet wird.

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Definition

Was bedeutet Muskelhypothek (Eigenleistung)?

Als Muskelhypothek bezeichnet man die Arbeitsleistung, die Bauherren beim Bau oder der Sanierung selbst erbringen – etwa Streichen, Verlegen von Böden oder Ausbauarbeiten. Weil dadurch Handwerkerkosten gespart werden, erkennen Banken einen Teil davon als Eigenkapitalersatz an und verbessern so die Finanzierungsbedingungen. Realistisch angesetzt werden sollten nur Arbeiten, die man handwerklich und zeitlich tatsächlich leisten kann; überschätzte Eigenleistung führt sonst zu Verzögerungen und Mehrkosten.

Beispiel aus der Praxis

Ein handwerklich versierter Bauherr übernimmt Maler- und Bodenarbeiten selbst; die Bank rechnet diese Muskelhypothek als Eigenkapital an.

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