Immobilienlexikon
Hausgeld
Monatliche Zahlung eines Wohnungseigentümers an die Eigentümergemeinschaft für laufende Kosten.
Definition
Was bedeutet Hausgeld?
Das Hausgeld ist der monatliche Beitrag, den jeder Wohnungseigentümer an die Eigentümergemeinschaft zahlt. Es deckt die laufenden Bewirtschaftungskosten des Gemeinschaftseigentums – etwa Hausmeister, Versicherung, Heizung, Verwaltung, Müllabfuhr – sowie die Zuführung zur Instandhaltungsrücklage. Die Höhe wird über den Wirtschaftsplan festgelegt und jährlich in der Jahresabrechnung abgerechnet. Ein Teil des Hausgelds ist bei Vermietung auf Mieter umlegbar, ein Teil (z. B. Verwaltung, Rücklage) trägt der Eigentümer selbst.
Beispiel aus der Praxis
Für ihre 70 m²-Eigentumswohnung zahlt eine Eigentümerin 280 € Hausgeld im Monat, wovon 50 € in die Instandhaltungsrücklage fließen.
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