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Wohnungsgeberbescheinigung

Bestätigung des Vermieters oder Eigentümers über den Ein- oder Auszug für die Anmeldung beim Amt.

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Definition

Was bedeutet Wohnungsgeberbescheinigung?

Seit 2015 müssen Wohnungsgeber – also Vermieter oder Eigentümer – den Ein- oder Auszug einer Person schriftlich bestätigen. Diese Wohnungsgeberbescheinigung benötigt der Bewohner, um sich innerhalb von zwei Wochen beim Einwohnermeldeamt an- oder abzumelden. Sie enthält den Namen des Wohnungsgebers, das Einzugsdatum, die Anschrift und die Namen der meldepflichtigen Personen. Wird sie nicht oder verspätet ausgestellt, drohen Bußgelder.

Beispiel aus der Praxis

Nach dem Einzug stellt der Vermieter dem neuen Mieter die Wohnungsgeberbescheinigung aus, damit dieser sich beim Bürgeramt anmelden kann.

Häufige Fragen

Wohnungsgeberbescheinigung: Das fragen unsere Leser

Was ist eine Wohnungsgeberbescheinigung?

Eine schriftliche Bestätigung des Vermieters oder Eigentümers (des „Wohnungsgebers“), dass eine Person in die Wohnung eingezogen oder ausgezogen ist. Ohne diese Bescheinigung kann sich der Bewohner nicht beim Einwohnermeldeamt an- oder abmelden (§ 19 Bundesmeldegesetz).

Wer stellt die Wohnungsgeberbescheinigung aus?

Der Wohnungsgeber – also der Vermieter, bei verwalteten Objekten häufig die beauftragte Hausverwaltung. Wer in seine eigene Immobilie einzieht, bestätigt den Einzug als Eigentümer selbst. Viele Städte, auch Osnabrück, stellen dafür ein Formular bereit.

Welche Frist gilt für die Wohnungsgeberbescheinigung?

Der Bewohner muss sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug anmelden. Der Wohnungsgeber ist verpflichtet, den Einzug innerhalb dieser zwei Wochen zu bestätigen – am besten gleich bei der Schlüsselübergabe.

Was muss in der Wohnungsgeberbescheinigung stehen?

Name und Anschrift des Wohnungsgebers (und, falls abweichend, des Eigentümers), das Datum des Ein- oder Auszugs, die Anschrift der Wohnung sowie die Namen aller meldepflichtigen Personen, die ein- oder ausziehen.

Was passiert, wenn die Wohnungsgeberbescheinigung fehlt?

Wird sie nicht, verspätet oder falsch ausgestellt, ist das eine Ordnungswidrigkeit – für den Wohnungsgeber drohen Bußgelder bis 1.000 Euro. Wer eine Bescheinigung für einen Scheinwohnsitz ausstellt, riskiert deutlich höhere Bußgelder.

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