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Anschlussfinanzierung

Was ist eine Anschlussfinanzierung?

Die neue Finanzierung, mit der Sie ein bestehendes Darlehen nach Ablauf der Zinsbindung ablösen oder verlängern – mit aktuellen Marktkonditionen.

Grundlagen

Wenn die Zinsbindung ausläuft.

Die Anschlussfinanzierung ist eine neue Finanzierungsvereinbarung, die ein bestehendes Hypothekendarlehen ablöst oder verlängert, wenn die ursprüngliche Zinsbindung – etwa nach 5, 10 oder 15 Jahren – endet. Die Konditionen orientieren sich an der aktuellen Marktlage und Ihrer finanziellen Situation. Wer rechtzeitig plant, kann die Restschuld zu deutlich besseren Konditionen weiterfinanzieren.

Paar plant Anschlussfinanzierung am Laptop

Wichtig bei der Anschlussfinanzierung

Acht Punkte, die vor der Unterschrift geklärt sein sollten.

  • Rechtzeitige Planung – idealerweise ein bis zwei Jahre vor Ablauf der Zinsbindung
  • Bonität und Einkommensstabilität prüfen
  • Angebote vergleichen: Zinssatz, Laufzeit, Nebenkosten
  • Tilgungsplan überdenken – Sondertilgungen, Ratenhöhe, Restlaufzeit
  • Flexibilität sichern – vorzeitige Rückzahlung, Anpassungsmöglichkeiten
  • Aktuellen Marktwert der Immobilie als Sicherheit bewerten
  • Eigenkapital, wo möglich, einbringen
  • Vertragsdetails sorgfältig prüfen, bevor unterschrieben wird

Tipp: Eine ausführliche Risikoanalyse zum Thema Anschlussfinanzierung finden Sie bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

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